Über diesen Artikel
Datum:
11.01.2018
Autor:
Johannes Karl
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/was-macht-das-internet-zur-schnecke-mobiles-lernen-optimieren.html
Title:
Was macht das Internet zur Schnecke...?
Kategorie:
Schulpraxis
Medienetwicklungsplanung Ausschnitt A (© neolern Consulting)      

Was macht das Internet zur Schnecke...?

Medienetwicklungsplanung Ausschnitt A (© neolern Consulting)
Medienetwicklungsplanung Ausschnitt A (© neolern Consulting)      

Im Folgenden einige Beispiele, die das Internet zur Schnecke machen:

Beispiel 1: Internet-Service-Provider (ISP), hier Breitbandanbindung

Der Internet-Service-Provider (ISP) stellt der Schule das Internet bereit. Über 30.000 Bildungseinrichtungen nutzen in Deutschland das kostenfreie Angebot Telekom@School und erhalten hierfür aktuell einen 16 Mbit/s-Anschluss. (Quelle: https://www.telekom.com/de/verantwortung/details/telekom-school-vernetzt-schulen-337284, abgerufen am 09.01.2018)

Messungen von TIME for kids Informationstechnologien haben ergeben, dass die 16 Mbit/s nicht in jeder Schule verfügbar sind. So wurde bei einem Schulträger aus dem Bundesland Hessen festgestellt, dass Schulen eine ganz unterschiedliche Breitbandanbindung erhalten. So waren statt 16 Mbit/s bei der einen Testschule nur 8 Mbit/s oder bei einer anderen Testschule nur 13 Mbit/s verfügbar. 

Im „DigitalPakt Schule von Bund und Ländern“ (Stand: 18.05.2017) wurde vereinbart, dass die Breitbandanbindung mindestens 50 Mbit/s im Szenario 1, 100 Mbit/s im Szenario 2 und 1 Gbit/s im Szenario 3 enthalten sollte https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/Bildung_digitale_Welt_Webversion.pdf. Diese Bandbreitenanbindung ist eine grundsätzliche Voraussetzung damit Bildung in der digitalen Welt durch den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge an den Schulen in den Bundesländern möglich ist.

Lösung:

Schulen und Schulträger sollten für jede Schule prüfen, welche ISPs am Schulstandort welche Bandbreiten zur Verfügung stellen können. Hier hilft der Breitbandatlas der Bundesregierung. (Quelle:https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html)

Die Schule hat nun die Möglichkeit ihren bestehenden kostenfreien Telekom@Schoolanschluss zu behalten und zusätzlich einen oder mehrere Internetanschlüsse bei den verfügbaren Internet-Service-Providern am Standort zuzukaufen. Viele lokale Internet-Service-Provider bieten ebenfalls wie die Telekom einen kosten Anschluss an. Diese Angebote zu bündeln, sorgt dafür, dass das Internet keine Schnecke mehr ist.

Mit der UTM Schulrouter Plus von TIME for kids können mehrere Internetanschlüsse gebündelt und über Bandbreiten-Management den unterschiedlichen Bereichen der Schule zur Verfügung gestellt werden. Die Schulverwaltung und das Gebäudemanagement hat immer eine garantierte Internetbandbreite. Wenn diese nicht genutzt wird, kann diese Bandbreite im Unterricht und außerhalb des Unterrichts den Lehrkräften und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Hierzu werden Gruppen gebildet, wie zum Beispiel Schulverwaltung, Gebäudemanagement, Schulleitung, Lehrkräfte mit schulischen Endgeräten, Lehrkräfte mit privaten Endgeräten, Schüler mit schulischen Endgeräten, Schüler mit privaten Endgeräten oder Gäste. Über ein Regelwerk im Bandbreitenmanagement der UTM Schulrouter Plus kann festgelegt werden, bei welchen Gruppen die Internetgeschwindigkeit gedrosselt wird, wenn höher priorisierte Gruppen aktuell eine garantierte Bandbreite benötigen.

In der schulischen Praxis ist es zielführend, in einem ersten Schritt alle verfügbaren Internetanschlussmöglichkeiten zu bündeln. Hierdurch kann an vielen Standorten sofort das Szenario 1 und 2 des DigitalPakt Schule von Bund und Ländern (Stand: 18.05.2017) umgesetzt werden. In einem zweiten Schritt kann geplant werden, wann 1 Gbit/s-Verbindungen verfügbar gemacht werden können.

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Johannes Karl
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