Über diesen Artikel
Datum:
15.02.2013
Autor:
Sven Becker
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/die-schul-app-des-theodor-fliedner-gymnasiums-in-duesseldorf.html
Title:
Die Schul-App des Theodor-Fliedner Gymnasiums in Düsseldorf
Kategorie:
Schulpraxis
Theodor-Fliedner Gymnasium     

Die Schul-App des Theodor-Fliedner Gymnasiums in Düsseldorf

Theodor-Fliedner Gymnasium
Theodor-Fliedner Gymnasium     

Mit Hilfe der neuen App hat man diese Infos immer in der Hosentasche und kann sie immer und überall aktuell abrufen.“  

Ganz frei von Schwierigkeiten verlief das Projekt allerdings nicht, die aber mit ein wenig Anstrengung gelöst werden konnten. Meyer berichtet: „Mit der Firma Appseleration GmbH mussten die für Schule sehr wichtigen datenschutzrechtlichen Dinge genauestens abgestimmt werden. Da ich von Hause aus ja Lehrer bin, war die Beschäftigung mit der Koordinierung von vier verschiedenen Gruppen von Beteiligten - Schüler bei der Vor-Ort-Programmierung, Schulleitung, Entwickler der Herstellerfirma, Förderverein - ein zeitlich sehr umfangreiches (Zusatz-)Geschäft.“ Auch Bader erinnert sich: „Während des Entwicklungsprozesses gab es mehrere Schwierigkeiten. Viele davon waren einfach dadurch begründet, dass unterschiedliche Wünsche in eine Richtung gelenkt werden mussten. In technischer Weise mussten die diversen Schnittstellen angepasst werden, damit die Firma mit den bereitgestellten Daten unseres Servers arbeiten konnte.“  

Das App-Projekt der Schule kommt nicht aus dem Nichts. Schon seit 1995 beobachtet Meyer die Möglichkeiten der digitalen Medien für die Schule. Seitdem gibt es ein medienpädagogisches Konzept, das stetig weiterentwickelt wird. Das teildezentrale Konzept ruht auf drei Säulen: Säule A sind die Computerräume mit fest installierten Geräten und Beamern. Säule B sind die sogenannten Fachinseln, die den Fachschaften zugeordnet sind und beispielsweise für den Fachunterricht in Musik und Naturwissenschaften bis zu zehn fest installierte Computer und einen Beamer bereitstellen. Auf diese Weise, erzählt Meyer, würden „schnell realisierbare Kontakte mit digitalen Medien geschaffen, was für immer mehr Kollegen einen großen Aufforderungscharakter hat und gleichzeitig die Computerräume entlastet. Auch Kollegen mit weniger Erfahrung profitieren davon.“ Schließlich die Säule C. Hierunter sind die mobilen Geräte gefasst, die den Kollegen für die Verwendung in den Unterrichtsräumen zur Verfügung stehen. Insgesamt verfügt die Schule über mehr als 250 Computer. Sie alle sind über ein schnelles WLAN und teilweise über Glasfaserkabel mit dem Internet verbunden.  

Mit solchen Entwicklungen ist auch die Weiterbildung der Lehrer verbunden. Meyer hebt besonders eine Fortbildung hervor, die bis heute nachwirkt: „Ohne die von Intel geförderte Schulung mit dem Namen „Intel-Fortbildung“ im Jahr 2005 wäre die Schule nicht an der Stelle, an der sie heute infrastrukturmäßig ist. Viele Kollegen haben damals den Umgang mit Beamer, Scanner, Textverarbeitung und ähnliches im Lernort Schule gelernt und können es heute nutzen.“

Künftig soll es natürlich weitergehen. Konkretes gibt es zwar noch nicht, aber viele Überlegungen folgen dem fächerunabhängigen Konzept, das immer wieder auf dem „pädagogischen Prüfstand“ steht. In nächster Zeit wird eine Verbesserung der Kommunikation über die App angestrebt, so dass die Schüler bequemer die Informationen aus der App untereinander austauschen können.    

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Sven Becker
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