Über diesen Artikel
Datum:
02.12.2013
Autor:
Sven Becker
Aktionen:
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/byod-am-gymnasium-in-den-filder-benden.html
Title:
BYOD am Gymnasium in den Filder Benden
Kategorie:
Schulpraxis
redaktion sven becker

BYOD am Gymnasium in den Filder Benden

Schüler bei der Audiobearbeitung
© Sebastian Dorok

Zwar sei die Homogenität der Hard- und Software in vielen unterrichtlichen Belangen der heterogenen Ausstattung vorzuziehen, doch insgesamt habe der Ansatz von BYOD seine Berechtigung, erläutert der IT-Verantwortliche. Insbesondere beschleunigt er die Digitalisierung dadurch, dass die vorhanden privaten Geräte in den Bildungskontext integriert werden. Schon über die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen setzten ihre privaten Geräte im Schul-Wlan-Netz ein. Dazu kommen nun immer mehr schülereigene Geräte.

Und wenn etwas schiefgeht? BYOD wird durch die Schüler organisiert. Jeder ist für sein eigenes Gerät zuständig. In einer AG werden Schüler ausgebildet, sogenannte IT-Assistenten, die Lehrern und Schülern bei alltäglichen technischen Problemen behilflich sind. Die Wartung der Computer in den Computerräumen erfolgt über Remote-Support. Die Schule ist lediglich für den First-Level-Support zuständig. Die dafür zuständigen Lehrer werden mit einer Stunde entlastet. Genug zu tun gibt es für sie: Die Schule verfügt über immerhin 130 Computer; darunter drei Medienräume, ein Laptopwagen sowie ein Klassensatz Tablet-Computer.

Der Internet-Provider der Schule ist das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN). Er beliefert die Schule mit einer symmetrischen Internet-Anbindung von 30 bis 40 Mbit/s über das Funk-Bildungsnetz (FuBiNet). Der Ausbau auf 100 Mbit/s in beide Richtungen ist geplant. Die Standardausstattung wird durch die Stadt Moers finanziert. Alle anderen Leistungen werden durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Förderverein und Partnern aus der Wirtschaft gestemmt.

Das Kollegium in Filder Benden besucht oft und gerne externe sowie interne Fortbildungen. Lachmann sieht aber noch Erweiterungspotenzial in der Angebotsstruktur: „Fortbildungen zur Nutzung von BYOD im Unterrichtskontext gibt es bislang unseres Wissens kaum.“ In Mors überbrückt man diesen Mangel, indem zwei Kollegen "Akut-Fortbildung" anbieten – immer dann wenn Probleme entstanden sind und passend zum Problem. Dafür erhalten sie je eine Entlastungsstunde.  Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Einführungen zu digitalen Medien ist die Information der Eltern. Themen wie beispielsweise die Handy-Nutzung oder das Problem des Cybermobbing werden auf Informationsveranstaltungen gemeinsam mit der „Initiative Eltern und Medien" regelmäßig besprochen.

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02.12.2013
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