Über diesen Artikel
Datum:
20.11.2013
Autor:
Thorsten Greb
Aktionen:
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/technik/einzelansicht/artikel/roadshow-zum-transformationsprozess-vom-stationaeren-zum-mobilen-lernen.html
Title:
Roadshow zum Transformationsprozess vom stationären zum mobilen Lernen
Kategorie:
Technik
Abschlussdiskussion     

Roadshow zum Transformationsprozess vom stationären zum mobilen Lernen

Abschlussdiskussion
Abschlussdiskussion     

Smartphones und Tablet-Computer haben die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen grundlegend verändert. Laut der aktuellen JIM-Studie, die in wenigen Tagen veröffentlicht wird, nutzen inzwischen 72 Prozent der Zwölf – 19-Jährigen ein eigenes Smartphone zur Informationssuche, Kommunikation oder Unterhaltung. Auch in den Schulen halten die mobilen Geräte - wenn auch noch sehr zögernd - Einzug, wo sie die stationären Endgeräte ergänzen oder gar ganz ersetzen. Diese Umstellung hin zu einer jungen Lernkultur in den Schulen geht nicht von ‚jetzt auf gleich‘. Es ist vielmehr ein Transformationsprozess vom stationären zum mobilen Lernen, der die Schulen und Schulträger, aber auch die Pädagogen im Unterricht, vor neue Herausforderungen stellt. Worauf es in diesem Transformationsprozess ankommt, und wie sich eventuelle Stolpersteine vorausschauend umfahren lassen, versuchte die Roadshow „TIME for kids Lösungspaket für Schulen mit iPad-Klassen“ zu klären. Das Magazin DIGITAL LERNEN ist mit nach Eschborn, Düsseldorf und Erlangen gereist und hat einige Impressionen für Sie eingefangen.

Veranstaltungsort der Roadshow in der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Max-Weber-Berufskolleg

Im Mittelpunkt der drei Veranstaltungen stand jeweils die Frage, wie den technologischen Herausforderungen dieses Transformationsprozesses zukünftig begegnet werden kann. Die gemeinsame Antwort der Veranstalter darauf lautete: Standardisierung der schulischen IT-Infrastruktur, um eine nachhaltige Schulentwicklung zu ermöglichen und gleichzeitig eine zuverlässige Basis für alle erdenklichen IT-gestützten Lehr- und Lernszenarien zu schaffen. Niemand könne heute mit Sicherheit sagen, wie die Zukunft des digitalen Lernens in den Schulen aussehe. Wichtig sei daher, den Schulen eine IT-Infrastruktur als Rahmen bereitzustellen, in dem sie sich gemäß ihrer eigenen Geschwindigkeit und auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt - Beispiel inklusiver Unterricht oder Binnendifferenzierung - entwickeln können. Mobiles und stationäres Lernen müssten heute innerhalb ein und derselben IT-Infrastruktur möglich sein, und die Schulen müssten die Möglichkeit bekommen, die Vorteile beider Lernkulturen unkompliziert miteinander zu vereinen. Die Frage, ob es sich um ein mobiles oder stationäres Endgerät handelt, dürfe dabei nicht im Vordergrund stehen, sondern technisch durch ein professionelles Netzwerkmanagement im Hintergrund gelöst sein. Denn „viele Lehrer möchten mit der Technik nichts zu tun haben. Sie möchten etwas Funktionierendes haben, mit dem sie ihren Unterricht gestalten können, denn das ist die Aufgabe von Lehrkräften“, so Johannes Karl, Geschäftsführer von TIME for kids Informationstechnologien GmbH.

Die Roadshow bot neben Vorträgen und Praxisberichten von Lehrern die Möglichkeit einer Fragenstunde

Für die Kommunen und Landkreise als Sachaufwandsträger für die äußeren Schulangelegenheiten bedeutet das, die neuen Anforderungen an eine langfristige Ausrichtung der IT-Infrastruktur zu prüfen und dabei Wege zu finden, die keine neuen Finanzierungslücken schaffen, sondern gegebenenfalls sogar Kosteneinsparpotenziale ermöglichen. Gleichzeitig müsse es darum gehen, gemeinsam mit den Schulen, ein günstiges Bedingungssystem zu schaffen, in dem sich mobile Endgeräte erfolgreich in die Schule integrieren lassen. Wie ein solch funktionierendes Bedingungssystem aussehen kann, zeigt das Beispiel der Landeshauptstadt Düsseldorf, die in den Schulen ihrer Trägerschaft sukzessive die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen mit mobilen Endgeräten geschaffen hat. Im Rahmen der Roadshow-Veranstaltung im Düsseldorfer Max-Weber-Berufskolleg stellten ein Vertreter des Schulträgers und eine Düsseldorfer Grundschullehrerin ihre Erfahrungen dem interessierten Publikum vor. Lesen Sie hierzu mehr in einem weiteren Artikel, der im Magazin DIGITAL LERNEN erscheinen wird. 

Vortragspräsentation zum Thema Tablets in der Schule

Ziel der Roadshow war es, die Thematik mobiles Lernen in das Bewusstsein der am Transformationsprozess beteiligten Akteure zu rufen. Die rege Teilnahme von Schulträgern, Multiplikatoren aus Schulen und Medienzentren hat gezeigt, dass das Thema inzwischen einen hohen Stellenwert eingenommen hat. Insgesamt haben mehr als 100 Personen an den drei Informationsveranstaltungen teilgenommen. Für die Roadshow verantwortlich zeichneten sich Aerohive Networks Europe Ltd, Apple GmbH und TIME for kids Informationstechnologien GmbH.

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20.11.2013
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Thorsten Greb
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