Über diesen Artikel
Datum:
16.05.2013
Autor:
Sven Becker
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/die-tagung-bildungsmediale-schule-in-der-digitalen-gesellschaft.html
Title:
Die Tagung „Bildungsmediale: Schule in der digitalen Gesellschaft“
Kategorie:
Schulpraxis
Initiative D21     

Die Tagung „Bildungsmediale: Schule in der digitalen Gesellschaft“

Initiative D21
Initiative D21     
© Initiative D21

Heute findet in Berlin die Tagung „Bildungsmediale: Schule in der digitalen Gesellschaft“ statt. Sie wird veranstaltet von der „Initiative D21 e.V.“, dem „Bündnis für Bildung e.V.“, der Initiative „Keine-Bildung-ohne-Medien!“ sowie dem „Tagesspiegel“.

In der Veranstaltung soll es darum gehen, auszuloten, wo die schulische Medienbildung heute steht und wie die unterschiedlichen Akteure im Bildungskontext die aktuelle Situation einschätzen. Es wird darüber gesprochen werden, worin die dringendsten Handlungsbedarfe gesehen werden und was Schulen heute schon leisten. Auch die Frage nach dem Ideal steht auf dem Plan: Was für eine Schule wollen wir überhaupt? Administrative Themenkreise liegen ebenfalls im Blick der Veranstalter: Welche Förderstrukturen sind angesichts des umfassenden Medienwandels notwendig und welchen Beitrag muss welche politische Ebene dazu leisten?

Diese und andere Fragen werden in zwei Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und fünf Nachmittags-Foren beleuchtet und diskutiert. Es sollen Thesen zum Thema „Schule in der digitalen Gesellschaft“ zusammengetragen werden, die nach der Tagung in eine gemeinsame Erklärung münden. Durch diese Kooperation und Bündelung wollen die Beteiligten ihre jeweiligen Anliegen auch einem größeren Adressatenkreis zugänglich machen und ihren gemeinsamen Vorstellungen größeren Nachdruck verleihen. Es ist schließlich Wahljahr.

Um halb elf beginnt die Tagung mit der Begrüßung durch die Veranstalter, vertreten durch Christine Hauck, Vorsitzende des Bündnisses für Bildung, Prof. Horst Niesyto, Sprecher der Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ und Hannes Schwaderer, Präsident Initiative D21.

Ab elf Uhr hören die Teilnehmer zwei Impulsvorträge zu den bestimmenden Themen Medienbildung und Medienintegration. Zunächst wird Prof. Rudolf Kammerl, Erziehungswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik von der Universität Hamburg danach fragen, wo die schulische Medienbildung heute steht und dieses Thema auf die medienpädagogische Kompetenz von Lehrkräften engführen. Anschließend wird Prof. Christoph Igel, unter anderem Managing Director des Centre for e-Learning Technology (CeLTech) an der Universität des Saarlandes, die Interaktion von Bildung und Technologie näher beleuchten.

Die daran anknüpfende Podiumsdiskussion dreht sich um die Frage: „Schule in der digitalen Gesellschaft – wo stehen wir und wo wollen wir hin?“ Darüber sprechen unter anderem Michael Kaden, Vorsitzender der Gemischten Kommission der KMK, Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Thomas Jarzombek (MdB) sowie Tabea Rößner (MdB).

Am Nachmittag findet eine Reihe paralleler Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Hier geht es beispielsweise um die Medien-Grundbildung von pädagogischen Fachkräften. Was muss wo getan werden, damit eine Grundbildung Medien für alle pädagogischen Fachkräfte in den nächsten Jahren auf den Weg kommt? Welcher Anstrengungen bedarf es seitens der Hochschulen und der Wissenschaftsministerien? Ein weiterer Punkt ist der Medienbildungspakt. Welche neuen Förderstrukturen sind angesichts des umfassenden Medienwandels in der Gesellschaft nötig? Wie können Bund, Länder und Kommunen über bestehende Förderstrukturen hinaus die Zusammenarbeit verbessern? Auch die IT-Infrastruktur für die Bildung wird thematisiert: Was brauchen Schulen, um die Integration von Medien in den Schulalltag systematisch und kompetent zu betreiben? Wie kann die Schulentwicklung unterstützt werden? Wie kommen wir weg von Insellösungen zu integrierten Systemen? Auch der Blick auf schon bestehende Medien(kompetenz)netzwerke in den Bundesländern wird in einem der Workshops geöffnet. Wo gibt es bereits landesweit koordinierte Medienbildungsangebote? Was bringen sie und wo stoßen sie an Grenzen? Was sind die Gelingensfaktoren der Netzwerkarbeit auf Landesebene?

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16.05.2013
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