Über diesen Artikel
Datum:
02.02.2011
Autor:
Sascha Steuer
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/berufskolleg-koeln-setzt-auf-durchgehenden-computer-und-internetzugang.html
Title:
Berufskolleg Köln setzt auf durchgehenden Computer- und Internetzugang
Kategorie:
Schulpraxis
Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln     

Berufskolleg Köln setzt auf durchgehenden Computer- und Internetzugang

Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln
Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln     
© Erich-Gutenberg-Kolleg

Mit 2.500 Schülern und zirka 100 Lehrern gehört das Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln zu den großen Berufsschulen in Nordrhein-Westfalen. Seit langem legt die Schule einen Schwerpunkt auf eine gute IT-Ausstattung. So verfügt fast jeder Klassenraum über mindestens einen Lehrer-PC und einen Beamer, die 20 speziellen PC-Räume sind mit zehn bis 25 Schüler-PCs und einem Lehrer-Arbeitsplatz inklusive Beamer ausgestattet. Auch die Lehrerzimmer und Fachräume verfügen über eine Computerausstattung. Insgesamt werden so ca. 500 PC-Clients im Netzwerk von etwa 20 Servern betreut. Alle PCs besitzen einen Internetzugang, wozu derzeit 3 Internetzugänge genutzt werden, eine große 100 MB VDSL-Leitung wird diesen Monat in Betrieb genommen. Die PCs sind alle mit den Microsoft-Anwendungen Office 2007, Visio 2007, Visual Express VB, C# und Projekt 2007 ausgestattet. Die Entscheidung für das Serverbetriebssystem Windows fiel vor allem aus Gründen der benutzerfreundlichen grafischen Oberfläche. Der gleiche Grund und die ergonomische Funktionalität führte auch zur Nutzung des Lernportals IQ:on Professional der Firma Conciety.

Zum effektiven Einsatz von IQ:on von Anfang an wurden bereits im Vorfeld Lehrerfortbildungen und ein pädagogischer Tag im Beisein der Firma Conciety realisiert. Somit erhielten alle interessierten Kollegen eine Einführung zum Arbeiten mit dem Portal, im Portal selbst finden sich dann weitere Hilfen durch Handbücher und Anleitungen. Alle Server und Clients werden ausschließlich von einer Gruppe von Lehrern verwaltet und gepflegt. Das Team der Lehrer besteht zurzeit aus sechs Administratoren und weiteren sechs Raumwarten. Für die Schule und auch die Stadt Köln bedeutet diese IT-Infrastruktur auch eine günstige Kostensituation. 
 Trotz frühzeitiger Ausstattung mit unterschiedlichen Softwarepaketen fehlte der Schule zuvor die Möglichkeit mit einem zentralen Schulportal digitale Medien im Unterricht nutzen und flächendeckend Computersysteme im didaktischen Umfeld einsetzen zu können. Die Bereitstellung des Lernportals IQ:on und der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht sind nun problemlos möglich. Zudem wurde die Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Ausbildungsbetrieben auf dieser Basis etabliert. Der Zugriff ist innerhalb der ganzen Schule über Klassenraum-PCs oder WLAN oder vom Ausbildungsbetrieb und von zu Hause aus möglich. Technisch realisiert wurde das Portal über einen Microsoft Webserver IIS, einem Microsoft-SQL-Server und jeder Menge AJAX-Code von Conciety. Beide Server laufen unter Windows 2008 R2 als virtuelle Maschinen und sind somit leicht zu sichern und im Ernstfall eines Totalabsturzes schnell wieder in Gang zu setzen.

Die Entscheidung für das Portal IQ:on fiel aufgrund der vielen Funktionen, der einfachen Integration und des besonderen funktionalen Designs. Zum Portal gehören standardmäßig die Funktionen Schule, Medienbaum und Medienliste, Kalender, Mail, Infoboard, Klassenraumsteuerung und Volltextsuche. Aufgrund der technischen Konzeption ist es problemlos möglich, das Portal um weitere Schulfunktionen zu erweitern. So hat das Berufskolleg noch Vertretungspläne für Schüler und Lehrer sowie einen Wocheneinsatzplan für Lehrer hinzugefügt. Hinter dem Begriff „Schule“ verbirgt sich das Ordnungssystem der Schule, d.h. die Klassen, Kurse und Projekte unserer Schule und ihre Benutzer. Hier passt sich das Portal der inneren Schulstruktur und nicht die Schulstruktur dem Portal an. Derzeit sind in dem Portal ca. 2.700 Benutzerkonten mit über 100 Klassen angelegt. Da das Portal in der Rechtestruktur personenbezogen arbeitet, sieht jeder Anwender nur das, was er sehen soll und darf. Die Arbeitsoberfläche des Portals sieht – obwohl es sich um eine Website handelt - aus wie ein Windows-Desktop und lässt sich auch ähnlich einfach bedienen.

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02.02.2011
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Sascha Steuer
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