Über diesen Artikel
Datum:
26.04.2012
Autor:
Sascha Steuer
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/netzpolitik/einzelansicht/artikel/schuelerwettbewerb-zum-verbraucherschutz-im-internet-geht-in-zweite-runde.html
Title:
Schülerwettbewerb zum Verbraucherschutz im Internet geht in zweite Runde
Kategorie:
Netzpolitik
gastautoren stift

Schülerwettbewerb zum Verbraucherschutz im Internet geht in zweite Runde

Zum zweiten Mal startet der Schülerwettbewerb zum Verbraucherschutz im Internet, an dem alle Baden-Württembergischen Schulen teilnehmen können. Die Schüler sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten und Veranstaltungen zu den Themen Jugendmedienschutz und Datenschutz im Internet bis zum 15.10.2012 zu bewerben. Gefragt sind Beiträge zu Themen rund um die sichere Nutzung der Sozialen Netzwerke wie Facebook, Kostenfallen im Internet, Musikdownloads und die Nutzung von Smartphones.

„Wir möchten Schulklassen und Lehrkräften Anreize geben, sich kritisch mit den Chancen und Risiken des Internets zu beschäftigen“, erläuterte Bonde den Verbraucherschutzpreis 2012. Beteiligen könnten sich alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse fünf, die im Unterricht oder in Schulprojekten Aspekte des digitalen Verbraucherschutzes bearbeiten. Ausgelobt werde der Verbraucherschutzpreis gemeinsam vom Verbraucherministerium, der Verbraucherkommission Baden-Württemberg und dem Kultusministerium.

Im vergangenen Jahr hatte die Theodor-Schüz-Realschule Herrenberg den Wettbewerb gewonnen und ein Preisgeld von 1.500 Euro erhalten. An der Schule hatte sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 unter Anleitung ihrer Klassenlehrerin im Unterrichtsprojekt „Ich bin sicher im Internet - du auch, Mama?“ mit der Sicherheit in Sozialen Netzwerken auseinandergesetzt.

Die Haushaltswissenschaftlerin Frau Professor Barbara Methfessel, Mitglied der Verbraucherkommission Baden-Württemberg ergänzte: „Verbraucherbildung ist mehr als ökonomische Bildung. Die Bewertung von Produkten und Dienstleistungen aus Käufersicht unterscheidet sich deutlich von der rein ökonomischen Betrachtung aus Anbietersicht, die die Gewinnerzielung im Fokus hat. Innerhalb von Schule und Unterricht müssen Kinder und Jugendliche die Gelegenheit haben, notwendiges Alltagswissen zu erwerben und sich auf ihre Rolle als kompetente Verbraucherinnen und Verbraucher vorzubereiten. Die eingereichten Projekte haben dokumentiert, dass es außerdem Spaß macht, sich mit den Themen praxisnah auseinander zu setzen.“

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