Über diesen Artikel
Datum:
18.02.2011
Autor:
Redaktion
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URL:
https://www.digital-lernen.de/nachrichten/jugendmedienschutz/einzelansicht/artikel/safer-internet-day-kinder-und-jugendliche-zuhause-und-in-der-schule-besser-schuetzen.html
Title:
Safer Internet Day - Kinder und Jugendliche zuhause und in der Schule besser schützen
Kategorie:
Jugendmedienschutz
Safer Internet Day     

Safer Internet Day - Kinder und Jugendliche zuhause und in der Schule besser schützen

Safer Internet Day
Safer Internet Day     
© Safer Internet Day

Angesichts der rasanten Zunahme der Internetnutzung durch Kinder und Jugendliche müssen Eltern und Lehrer mehr über die Gefahren aufklären und ihre Kinder durch den Einsatz von Internetfiltern schützen. Auch wenn Tausende Schulen bereits voran gehen und ihre Schülerinnen und Schüler wirksam vor den Gefahren des Internets schützen, wissen viele Eltern und Lehrer nicht, welche wirkungsvollen Schutzmöglichkeiten es gibt.

Die Verbreitung der Computer im Elternhaus hat einen neuen Höchststand erreicht. So verfügen mittlerweile fast alle Haushalte in Deutschland über einen Computer. 55 Prozent der Kinder und 79 Prozent der Jugendlichen haben zuhause einen eigenen Computer oder Laptop und nutzen den PC meist unbeaufsichtigt, was dazu führt, dass die meisten Eltern keine Ahnung davon haben, was ihre Kinder im Internet machen oder was sie sich anschauen.

Der Geschäftsführer der TIME for kids Foundation, Andreas Klett, kritisiert: „Es ist beunruhigend, dass so viele Kinder und Jugendliche sorglos mit dem Internet umgehen. 31 Prozent der 12- bis 19-Jährigen finden das Gerede über die Gefahren des Internets sogar „total übertrieben“. Kein Wunder, schließlich hat noch nicht einmal ein Drittel aller Jugendlichen in der Schule etwas über die Gefahren gehört und gelernt damit umzugehen. Viele Eltern und Lehrer wissen nicht, dass es wirksame Internetfilter gibt, mit denen Kinder und Jugendliche z.B. vor Gefahren wie Drogen, Gewalt und Pornografie geschützt werden können.“

Der Safer Internet Day soll Eltern und Lehrer motivieren, sich mit den Gefahren des Internets und Schutzmöglichkeiten verstärkt auseinanderzusetzen. Das von der TIME for kids Foundation für die Schulen konzipierte ganzheitliche Jugendschutz-Paket erfüllt den gesetzlichen, pädagogischen und technischen Jugendschutz nach dem Stand des Wissens und der Technik. Mehrere tausend Schulen tragen bereits Sorge für einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz im Internet und setzen das ganzheitliche Jugendschutz-Paket ein. Das Paket basiert auf den mehrjährigen Erfahrungen von bundesweit über 600 Pilotschulen.

Dr. Helmut Wittmann, Beiratsmitglied der Foundation und ehemaliger Ministerialdirigent, hebt hervor: „Durch das Nutzerprinzip des Jugendschutz-Pakets entscheidet jede einzelne Schule unter Beteiligung der Lehrkräfte, welche Inhalte alters-, entwicklungs- und schulformspezifisch zugelassen oder gesperrt werden sollen. So können beispielsweise über 95 Prozent der Pornografie-Seiten gesperrt werden. Auch können Lehrer die bei Schülern beliebten sozialen Netzwerke wie z.B. schülerVZ oder Facebook im Unterricht blocken, jedoch in der unterrichtsfreien Zeit wieder gezielt zulassen. So kann der Computer in der Schule gefahrlos genutzt und gleichzeitig Medienkompetenz vermittelt werden.“

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18.02.2011
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Safer Internet Day - Kinder und Jugendliche zuhause und in der Schule besser schützen
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