Über diesen Artikel
Datum:
19.03.2013
Autor:
Redaktion
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URL:
http://www.digital-lernen.de/nachrichten/technik/einzelansicht/artikel/medienmoebel-fuer-den-klassenraum.html
Title:
Medienmöbel für den Klassenraum
Kategorie:
Technik
Medienmöbel     

Medienmöbel für den Klassenraum

Medienmöbel
Medienmöbel     

Die Integration digitaler Medien in den Schulunterricht stellt Schulen und ihre Träger vor vielfältige Herausforderungen. Neben pädagogischen, personellen und finanziellen Aspekten geht es dabei auch um Überlegungen zur Lernraumkonzeption und um die Verwendung von Funktionsmöbeln, die auf die eingesetzten informationstechnischen Geräteklassen, die räumlichen Gegebenheiten vor Ort und die pädagogische Bedürfnisse von Lehrkräften und Schülern abgestimmt sind. Denn durch die Integration digitaler Medien in die Klassenräume ändern sich auch das Lehr- und Lernumfeld sowie die Lehr- und Lehrmethoden. Dem gilt es möglichst durch eine funktionale Medienintegration Rechnung zu tragen.

Flexibilität, Mobilität  und Variabilität  – das sind die Anforderungen, die vor dem Hintergrund des verstärkten Medieneinsatzes im Unterricht immer häufiger an das schulische Mobiliar gestellt werden. Das hat vordergründig handfeste finanzielle Gründe, denn in Zeiten chronisch knapper Kassen ist es für viele Schulträger schlichtweg nicht möglich, alle Unterrichtsräume einer Schule mit teurer IT-Ausstattung zu bestücken. Eine Möglichkeit, aus der Not eine Tugend zu machen, ist das sogenannte „Geräte-Sharing“. So können kostenintensive Anschaffungen wie beispielsweise Interaktive Tafeln nicht nur in einem Raum verwendet werden, sondern sie können in allen Klassen- und Fachräumen auf dem gesamten Schulcampus zum Einsatz kommen. Mobile und flexible Funktionsmöbel, die dieses Gerät-Sharing möglich machen, haben zwar ihren Preis, der Funktionsgewinn macht die Kosten aber häufig wieder wett.  

Die Industrie hat die Probleme der knappen Budgetierung und der steigenden Nachfrage nach funktionalen Schulmöbeln längst erkannt und bietet inzwischen maßgeschneiderte Lösungen mit immer mehr technischen Finessen und Funktionen an. Wie beispielsweise der Stand der Technik bei der Integration von Interaktiven Tafel und Klassenraumumgebungen ist, zeigt das baden-württembergische Unternehmen VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken mit seinem rollbaren „Cyber-Classroom Interactive Center“. Diese auf Rollen stehende integrierte Möbellösung, die ein wenig wie ein Designerwohnzimmerschrank anmutet, bietet neben dem Platz für eine Interaktive Wandtafel einen eingebauten Mini-Computer, die Möglichkeit einer komplette Soundinstallation und viele weitere technische Finessen.

Auch für mobile Endgeräte wie Laptops oder Tablet-Computer sind Funktionsmöbel durchaus sinnvoll. Kann oder möchte ein Schulträger zum Beispiel keine Komplettausstattung für alle Klassen einer Schule kaufen, sondern nur einen oder wenige Klassensätze, diese aber prinzipiell allen Schülern und Lehrern zur Nutzung bereitstellen, können rollbare Notebook- oder Tablet-Computer-Schränke sehr nützlich sein. Sie ermöglichen nicht nur die zentrale und sichere Aufbewahrung der wertvollen Geräte, sondern sie können durch integrierte Stromanschlüsse auch den gesamten Gerätesatz gleichzeitig mit Strom versorgen und somit die Akkus vor jeder Benutzung aufladen. So ist gewährleistet, dass stets alle Geräte einsatzbereit sind und an jedem Ort in der Schule eingesetzt werden können.

Welche Rolle Funktionsmöbel bei der erfolgreichen Integration von digitalen Medien im Schulunterricht spielen können, weiß Dr. Axel Haberer von VS Möbel: „Wenn Boards, Tablets & Co. in Lernräume einziehen, sind neben rein funktionalen Aspekten der Beleuchtung, der Aufbewahrung, des Betriebs und der Verkabelung auch Fragen der ergonomischen Qualität der Raumgestaltung zu beantworten. Funktionsmöbel haben selbstverständlich aber auch eine pädagogische Wirkung. Dabei geht es nicht nur darum, den Schulen, Lehrern und Schülern ein Spektrum an flexiblen Möbeln bereitzustellen, die nicht nur variable Unterrichtsformen und eine differenzierte Methodik ermöglichen, sondern auch durch ihre Designqualität und den ergonomischen Komfort zu einer neuen Lernkultur beitragen. Für den zunehmenden Medieneinsatz haben wir beispielsweise den passenden Lehrer-Arbeitsplatz für das Arbeiten mit Whiteboard, Dokumentenkamera und Peripheriegeräte entwickelt, eine besonders ergonomische Höhenverstellung der Boards, wahlweise mit Media-Switch und Mini-PC-Halter sowie einen universell einsetzbaren Laptopwagen. Außerdem bieten wir ein neues Tischkonzept speziell für das Gruppenlernen an."

Das sind gute Ideen für den medial unterstützten Schulunterricht, die aus einer oft übersehenen Perspektive entstanden sind: denn nicht nur die didaktischen Konzepte und der Inhalt des Unterrichts müssen stimmig sein. Auch das ganz konkrete Lernumfeld muss so gestaltet sein, das eine fruchtbare Lernkultur darin Platz haben kann.

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19.03.2013
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Medienmöbel für den Klassenraum
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