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Datum:
22.01.2013
Autor:
Sven Becker
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URL:
http://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/initiative-d21-auf-der-didacta-runder-tisch-zu-byod-in-den-schulen.html
Title:
Initiative D21 auf der didacta: Runder Tisch zu BYOD in den Schulen
Kategorie:
Schulpraxis
redaktion sven becker

Initiative D21 auf der didacta: Runder Tisch zu BYOD in den Schulen

Initiative D21
© Initiative D21

Die Bildungsmesse didacta 2013 in Köln rückt näher. Vom 19. Bis 23. Februar treffen dort wieder Akteure aus den verschiedenen Bildungsbereichen aufeinander. Auch DIGITAL LERNEN wird dort mit einem Stand vertreten sein und...

Die Initiative D21 ist ebenfalls dort zu finden. In Kooperation mit dem Schulministerium Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz veranstaltet sie einen Runden Tisch zum Thema „Bring your own Device - Chancen und Herausforderungen des Einsatzes mobiler Endgeräte im Unterricht“. Nach der Begrüßung durch Paul-Dieter Eschbach, Referatsleiter Schulministerium NRW, werden Sabine Bendiek, Vorstand der Initiative D21 e.V. und Geschäftsführerin EMC Deutschland GmbH sowie Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI,  in das Tagungsprogramm einführen. An ein Impulsreferat von Prof. Dr.-Ing. Rainer Herpers aus dem Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg schließen sich Workshops zum Thema an.

Der von D21 initiierte Runde Tisch für digitale Medien in Schule und Lehrerbildung ermöglicht es den Beteiligten, sich regelmäßig länderübergreifend auszutauschen. Zuletzt fand er im Oktober zum Thema Schulbuch der Zukunft statt.

Der Runde Tisch zielt auf das Problem der noch unzureichenden und ungleich verteilten Vermittlung von Medienkompetenz an deutschen Schulen. Das Thema ist grundlegend für die gesellschaftliche Teilhabe und beruflichen Perspektiven der nachwachsenden Generation. Die Lehrpläne sind insbesondere bei den von der EU definierten grundlegenden Computer-, Bürger- und Unternehmerkompetenzen defizitär, so das Ergebnis des Bildungsberichts, den die EU-Kommission im November in Brüssel vorgestellt hat. Um diesem Problem zu begegnen, genügen keine kurzfristigen Einzelprojekte, wie Hannes Schwaderer erklärt, Präsident der Initiative D21 und Geschäftsführer der Intel GmbH: “Wir brauchen einen grundlegenden Kulturwandel, eine Offenheit für Neuerungen – und zwar auf allen Ebenen des Bildungssystems. Nur so wird es uns gelingen, digitale Medien umfassend in den Schullalltag zu integrieren.”

Noch sei die deutsche Bildungslandschaft im Hinblick auf den Einsatz digitaler Medien sehr uneinheitlich. Es gebe progressive Schulen mit moderner Infrastruktur und innovativen Konzepten: “Es gibt bei uns ganz hervorragende Schulen, die sich vom Durchschnitt deutlich abheben. Ihr Kennzeichen ist ein Kulturwandel – sie haben sich auf Veränderungen eingelassen. In der modernen Schule tragen Schulleitung und Lehrkörper den Wandel mit” so Schwaderer. Viele Schulen hingegen arbeiteten bislang noch nicht oder nur ansatzweise mit digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen. Ein zentrales Element in der digitalen Schulentwicklung sei die Modernisierung der Lehrerausbildung: “In den Ländern gibt es im Bereich der Lehreraus- und -weiterbildung bereits viele gute Konzepte. Es liegt aber auch noch ein weiter Weg vor uns. Denn analog dazu, wie technische Innovationen Einzug in unseren Alltag halten, sollte es einen stetigen Prozess geben, der die entsprechende Medienkompetenz in die Schule trägt”.

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22.01.2013
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Sven Becker
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