Über diesen Artikel
Datum:
14.03.2011
Autor:
Redaktion
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URL:
http://www.digital-lernen.de/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/erste-ipad-klassen-in-deutschen-schulen.html
Title:
Erste iPad-Klassen in deutschen Schulen
Kategorie:
Schulpraxis
Das iPad im Einsatz am Kaiserin-Augusta-Gymnasium     

Erste iPad-Klassen in deutschen Schulen

Das iPad im Einsatz am Kaiserin-Augusta-Gymnasium
Das iPad im Einsatz am Kaiserin-Augusta-Gymnasium     
© Kaiserin-Augusta-Gymnasium

Nach langer Wartezeit ist es da: Das neue iPad2. Auch wenn die Verbesserungen gegenüber dem ersten Modell eher marginal ausfallen, bleibt das iPad unter den Tabletts das herausragende Produkt. Kein anderer Tablettcomputer ist so hochwertig gefertigt und durch den Appstore mit über 60.000 Apps so vielseitig einsetzbar. Aber auch für den Unterricht kann das iPad ein sinnvolles Medium sein. An der Effey-Hauptschule in Ennepetal und dem Kaiserin-Augusta-Gymnasium in Köln gibt es die ersten iPad-Klassen Deutschlands. Beide Schulen sind nicht nur im Einsatz der Technik Spitze, sondern auch in der Darstellung ihrer Medienkonzepte im Internet. Allerdings sind dies Einzelbeispiele, die Bundesländer halten sich mit Empfehlungen oder Ausstattungsstrategien noch zurück.

Der Projektleiter des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums erklärt die Entscheidungsfindung kurz und knapp im Schulblog so: „Gegenüber einem sperrigen Laptopwagen oder mechanisch anfälligen Netbooks ist es auch sehr leicht zu transportieren. Und die vorhandenen Apps, die es zum großen Teil kostenlos oder für „kleines Geld“ gibt, bieten neue Möglichkeiten für den Einsatz in Schule und Unterricht.“ So wandte sich die Schule an Apple, das für den deutschen Bildungsmarkt im Gegensatz zu den USA zwar noch keine besonderen Ausstattungsprogramme konzipiert hat, den Schulen allerdings Mengenrabatte einräumt. Seit die iPads an der Schule angekommen sind, wurden sie von Lehrern und Schülern mit Begeisterung aufgenommen. Genauso sieht es auch an der Effey-Hauptschule in Ennepetal aus. Dort werden die iPads in den unterschiedlichsten Fächern genutzt. Im Mathematikunterricht beispielsweise werden Apps für Rechenübungen aufgerufen, aber auch auf das Internet zugegriffen. Das Kaiserin-Augusta-Gymnasium hat mittlerweile 19 praktische Unterrichtsanwendungen ins Internet gestellt.

Die Lehr- und Lernapps nehmen derweil rasant zu und wurden mittlerweile von Apple auf einer eigenen Seite zusammengefasst. Viele Apps sind noch in englischer Sprache, allerdings beginnen nun auch deutsche Schulbuchverlage Apps zu entwickeln. Cornelsen macht mit den „Lernsnacks“ einen starken Aufschlag. In jedem Lernsnack warten etwa 200 bis 300 alltagsnahe Aufgaben- und Übungskomplexe. Beispielsweise können mit der Cornelsen-App „Prozentrechnung“ Prozentwerte und Prozentsätze berechnet, die Darstellung in Kreis-, Streifen- und Blockdiagrammen geübt oder Sachaufgaben zu Gewinn, Verlust, Skonto und Rabatten gelöst werden. Die Basis-App kostet 79 Cent und enthält bereits einen ersten Lernsnack zum Thema Prozentrechnung. Das iPad kann aber auch die Arbeit des Lehrers im Hintergrund erleichtern. Zur Unterrichtsorganisation gibt es zahlreiche Apps wie Teacher's Attaché oder TeacherTool. Und die Entwicklung geht weiter: Deutsche Hersteller beginnen mit der Anfertigung von stoßfesten Transportkästen für die Schulen, mobile.IT stellte ein erstes Exemplar auf der didacta vor.

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