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Datum:
01.06.2011
Autor:
Redaktion
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URL:
http://www.digital-lernen.de/nachrichten/jugendmedienschutz/einzelansicht/artikel/studie-amerikanische-schulen-kaum-geschuetzt-vor-internetviren-und-gefaehrlichen-inhalten.html
Title:
Studie: Amerikanische Schulen kaum geschützt vor Internetviren und gefährlichen Inhalten
Kategorie:
Jugendmedienschutz
gastautoren stift

Studie: Amerikanische Schulen kaum geschützt vor Internetviren und gefährlichen Inhalten

junge sitzt vor pc
© Matt Antonino, dreamstime.com

Bei den Debatten um eine gute Ausstattung von Schulen mit Computern und IT-Technik fällt das Thema eines guten Internetschutzes oft hinten runter. Es bleibt meist der einzelnen Schule überlassen ob sie sich vor Viren und Würmern, aber auch vor jugendgefährdenden und entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten schützt. Geeignete und wirksame Antiviren- oder Schulfilterlösungen scheitern meist am Geld und so beschäftigen die Auswirkungen des mangelnden Schutzes die IT-Systemadministratoren an den Schulen oft täglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter gut 100 amerikanischen Schulen.

38 Prozent der Systemadministratoren sind wöchentlich damit befasst die Schulrechner von Viren zu befreien, 21 Prozent müssen das sogar täglich tun. Der Studie zufolge setzen viele Schulen nur einen Basisschutz ein, oft fehlen aber wichtige Bestandteile wie eine Firewall. Gezielt wurde nach dem Umgang mit Sozialen Netzwerken wie Facebook gefragt, danach haben29 Prozent der Schulen einen ungeregelten Zugang, 32 Prozent blockieren den Zugang komplett, 39 Prozent der Schulen haben bestimmte Regulierungen für den Zugang festgelegt. Als wichtigstes Hindernis für einen wirksamen Schutz nennen 72 Prozent der Befragten mangelnde Finanzen.

Auch in Deutschland ist der Schutz der Schulen nicht einheitlich geregelt. In den meisten Bundesländern bleibt der Schutz der einzelnen Schule dem Systemadministrator überlassen. In einigen Bundesländern werden Landeslösungen angeboten, eine Kontrolle der Wirksamkeit der tatsächlich eingesetzten Lösung gibt es aber nicht. Während die einen Schulen ihre Schüler vor Pornografie und Gewaltdarstellungen und ihre Rechner vor Viren schützen, können Schüler anderswo ungehindert jede Pornoseite aufrufen.

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