Über diesen Artikel
Datum:
01.11.2013
Autor:
Sven Becker
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URL:
http://www.digital-lernen.de/nachrichten/jugendmedienschutz/einzelansicht/artikel/lfm-veroeffentlicht-medienkompetenzbericht-201213.html
Title:
LfM veröffentlicht Medienkompetenzbericht 2012/13
Kategorie:
Jugendmedienschutz, Studien
Medienarbeit     

LfM veröffentlicht Medienkompetenzbericht 2012/13

Medienarbeit
Medienarbeit     
© neolern GmbH

Medien sind heute überall von Bedeutung: bei der Arbeit, in der Familie sowie in Bildung, Freizeit oder Politik. Die Technik entwickelt sich ständig und schnell weiter und in kurzen Abständen tauchen neue digitale Angebote auf. Eine grundlegende Medienbildung ist deshalb zu einer elementaren Kulturtechnik geworden. Der Erwerb von „Medienkompetenz“ ist indes eine Herausforderung – für jeden Einzelnen und auch für Institutionen.

Der Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) lautet, die Medienkompetenz in Nordrhein-Westfalen zu fördern und die Medienerziehung in verschiedensten Bereichen zu unterstützen. Im „Medienkompetenzbericht 2012/13“, der nun veröffentlicht wurde, stellt die LfM ihre Aktivitäten zur Förderung von Medienkompetenz und Bürgermedien des vergangenen Jahres vor.

Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Informationsportalen im Internet, die Herausgabe von Ratgebern zu verschiedenen Themen sowie Unterrichtsmaterialien für Lehrer und Schüler, die medienpädagogische Sachverhalte behandeln. Außerdem bietet die LfM Fortbildungsprogramme für Multiplikatoren an, fördert die Bürgermedien, kennzeichnet Qualität bei Medienangeboten und sucht im Rahmen von Informationsveranstaltungen den Diskurs mit der Fachöffentlichkeit, aber auch dem „breiten Publikum“. Sie vernetzt sich eng mit Akteuren und Institutionen, die auf landesweiter, regionaler und lokaler Ebene medienpädagogisch arbeiten, um effektiv und nachhaltig arbeiten zu können. Jürgen Brautmeier, Direktor der LfM, formuliert das Selbstverständnis der Einrichtung so: „Unser Anspruch ist, in NRW und darüber hinaus als verlässliche, unabhängige und kompetente Anlaufstelle für alle wahrgenommen zu werden, die sich für das Thema Medienkompetenz interessieren.“

Das Spektrum der Aktivitäten ist breit: Im Rahmen der „Initiative Eltern+Medien" erreichte die LfM über ihre Elternabende rund 20.000 Eltern. Über das Projekt „Medienscouts NRW“ werden seit dem Start im Jahre 2012 an rund 300 Schulen über 570 Lehrer und 1.100 Schüler dazu ausgebildet, an ihren Schulen ein Beratungssystem zu schaffen, das es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich gegenseitig in Medienfragen zu helfen. Weitere rund 1.800 Schülerinnen und Schüler an 150 Schulen konnten im Berichtszeitraum in von der LfM geförderten Schulradioprojekten aktiv ihre Medienkompetenz verbessern. In „Train-the-Trainer-Schulungen“ wurden über 400 medienpädagogische Referenten und Medientrainer qualifiziert, und etwa 1.500 medienpädagogische Fachkräfte und Interessierte setzten sich im Rahmen der LfM-Fachtagungen mit Ergebnissen der medienkompetenzbezogenen Forschungs- und Projektarbeit der LfM und ihrer Partner auseinander.

Brautmeier dazu: „Angesichts der Mediatisierung des Alltags, die eine zunehmend hohe (technische) Dynamik mit sich bringt, stellt sich nicht nur für Kinder und Jugendliche oder Fachkräfte, sondern auch für jeden einzelnen Erwachsenen immer wieder neu die Herausforderung, sich mit dem aktuellen Stand von Medien auseinanderzusetzen." Deshalb verstetige die LfM den informierenden Zugang zu allen Nutzern zunehmend über die digitalen Informationswege wie spezielle Internetseiten, Smartphone-Apps, Twitter und Youtube.  

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Datum:
01.11.2013
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Sven Becker
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LfM veröffentlicht Medienkompetenzbericht 2012/13
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Jugendmedienschutz, Studien
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